Dunning-Kruger-Effekt

Der Dunning-Kruger-Effekt

Wie unrealistisch wir uns meistens selbst einschätzen, haben zwei Professoren untersucht, nach denen der sogenannte Dunning-Kruger-Effekt benannt ist. Wir sehen das im ganz normalen Leben genauso wie im Sport. Während sich die echten Experten eher etwas unterschätzen, sind es gerade die Ahnungslosesten, die von sich selbst und ihrer Kompetenz überzeugt sind. Warum das so ist wird in den beiden Videos unten auf unterschiedliche Art anschaulich erklärt (1x Deutsch, 1x Englisch).

Ein Beispiel von einer Trainingsfahrt vor einiger Zeit (Gedächtnis-Zitat):

„Damals [vor x Jahren] war ich bei dem Rennen schonmal x:xx schnell. Gestern waren es dann y:yy [x:xx ++]. Naja, wenn ich durchgefahren wäre. Irgendwo bei Verpflegungstelle z musste ich anhalten. Bin dann nach einer gewissen Zeit heimgerollt. Aber eigentlich wäre die Zeit y:yy gewesen . . .“.

Und so weiter und so fort. Und ich denke mir: „Meint er das ernst, was er da so von sich gibt? Ist er sich bewusst darüber, wie sehr er sich und die Welt mit solchen Aussagen belügt?“  Leider keine Ausnahme.

Hier also die zwei kurzen Videos, die den Dunning-Kruger-Effekt sehr schön erklären.

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0 Comments

  1. Aber klar doch!!
    Wer behauptet denn was Anderes?
    Mit Deinen Möglichkeiten und Deiner Historie sollte die sub-35 auf jeden Fall machbar sein.
    Gruß, Jörg

  2. Da ich auch versuche das labbrige Teil zwischen den Ohren ab und zu zu nutzen, hinterfrage ich mich wahrscheinlich oft kritischer als notwendig und manchmal stehe ich dann wirklich vor der Frage: Überschätze ich mich selbst nicht doch? That’s why….. I’m still strugglin’…! 😉

  3. Das schätze ich ja auch an Dir.
    Mir haben schon immer Menschen gefallen, die „das labbrige Teil zwischen den Ohren“ nicht nur spazieren tragen.
    And: Don’t kid yourself – we’re all just struggling. Some more – some less. 😉

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