Trainingsprinzipien

Das Prinzip der progressiven Belastungssteigerung

Aus aktuellem Anlass mal wieder ein kleiner Ausflug in die Trainingslehre: Da gibt es doch tatsächlich gewisse Trainingsprinzipien. Ein Prinzip ist definiert als Gesetzmäßigkeit, die anderen Gesetzmäßigkeiten übergeordnet ist (und in der Regel auf oberster Ebene dieser steht).

In einem interessanten Gespräch vorgestern Abend am Pool wurde auf der einen Seite die Gewissheit geäußert, dass man sich schon auf einem recht guten Trainingsniveau befinde und gleichzeitig die Sorge, ob man diese Schlagzahl bis zur Wettkampfsaison wohl so durchhalten kann.

Aus meiner Sicht ist eines der fundamentalsten (existiert da ein Superlativ?) Trainingsprinzipien das Prinzip der progressiven Belastungssteigerung. Es ist aus meiner Sicht auch gleichzeitig das, welches am häufigsten missachtet wird.

Trainingsweltmeister

Wir alle kennen sie: Die Trainingsweltmeister Mitte Januar. Typen, die Spitzenergebnisse im Winterhalbjahr einfahren, während der Hauptsaison (für Sommersportarten) aber nicht mehr positiv auffallen. Ein Hauptgrund dafür ist, dass sie dieses Prinzip nicht verstehen, zumindest aber nicht konsequent anwenden. Das hat aus meiner Sicht auch häufig damit zu tun, dass grundsätzlich nicht planvoll vorgegangen wird, sondern nach Lust und Laune ohne Ziel trainiert wird. Da ist nichts falsch dran, solange man keine sportlichen Höchstleistungen bei geplanten Wettkämpfen erbringen möchte. Und da muss eben die Frage lauten:

Kann ich meine Trainingsleistungen bis zu meinem sportlichen Wettkampfhöhepunkt systematisch steigern?

Trainingsplanung

Genau aus diesem Grund ist ein planvolles Vorgehen Vom Start weg so wichtig. Für die meisten Triathleten beginnt die ernsthaftere Trainingszeit irgendwann zwischen Anfang November und Anfang Januar. In dieser Zeit planen auch viele von uns die kommende Wettkampf-Saison. Welche Rennen möchte ich überhaupt bestreiten? Was ist mein Saison-Höhepunkt (bzw. meine Saison-Höhepunkte)? Ausgehend von diesen Informationen kann ich dann als Athlet oder Coach mit der Trainingsplanung beginnen. Und diese sollte eben progressiv verlaufen: Vom Leichten zum Schweren, vom Allgemeinen zum Spezifischen, von Cross-Training zu hoch-spezifischen Koppeltrainings.

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